Bevorzugen Sie Textlinks!
Verlinkungen, die von grafischen Bannern stammen, werden von Google relativ konservativ bewertet. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Die Trefferquote einer benannten Grafik ist verglichen mit einer textlichen Verlinkung gering.
Am Beispiel "Umzug" aufgezeigt kann es sich sowohl um eine Webseite eines Fasching-Umzugs handeln, als auch um einen Laternen- oder Domain-Umzug. Wohnungswechsel von einer Stadt in eine andere bleiben zunächst unberücksichtigt. Aus diesem Grund sind stets eindeutige Verlinkungstexte vorteilhaft. Doch wer nennt seinen Banner schon "umzugshelfer-berlin.gif"? Und weil dies so ist, gewichten die Google-Entwickler Textpassagen in der Trefferanzeige heute (noch) entsprechend hochwertiger.
Einwort-Verlinkungen
Imagemässig liegen Einwortsucheingaben hoch im Kurs. Usability-Tests zeigen hingegen, dass User ihre Problemlösungseingaben möglichst klar definieren. Die Eingabe des Begriffs "Umzug" würde wohl nur schwerlich zum gewünschten Ergebnis führen, sofern ein Privatmann nach einen Transporthelfer für dessen Umzug innerhalb Berlins Ausschau hält. Halten wir uns an dieser Stelle unser eigenes Suchverhalten vor Augen, werden wir schnell feststellen, dass wir die Eingabe einzelner Begriffe unter Google höchst selten anwenden. Hingegen liegen Begriffskombinationen von zwei, drei oder gar vier Worten hoch im Kurs. Schon deshalb, weil aufgrund der gewaltigen Datenmenge, die inzwischen im Word Wide Web vorzufinden ist, dieses Vorgehen weitaus erfolgsversprechender ist. Textlinks tragen solchen "problemlösungsorientierten Sucheingaben" Rechnung.
Text-Links = hohe Trefferrelevanz
Google stuft Textlinks hinsichtlich der Trefferrelevanz traditionell sehr hoch ein. Die Google-Eingabe "Umzugshelfer Berlin" führt demnach auf Zielseiten, die bestenfalls entsprechende Angebote beinhalten oder (aber) besonders häufig mit dem Textlink "Umzugshelfer Berlin" verlinkt sind. Der Missbrauch übermässiger Textlinks wird in der Spam-Terminologie als "Bombing" bezeichnet. Ausufernd angewendet ist es auf diese Weise möglich, sogar bestimmte Seiten unter Google zu featuren, deren Inhalt nichts mit der Suchmaschinen-Eingabe zu tun haben. Beispielsweise wurde ein amerikanischer Politiker in der Vergangenheit auf diese Weise verunglimpft, weil unzählige Webseiten auf dessen Homepage mit ein und demselben Schimpfwort verlinkten.
Quelle:
Dieser Text stammt von der Webseite http://www.text-links.de/ der PRONTO Business Media GmbH und wird mit freundlicher genehmigung des Schreibers Jorg Mühlenberg verwendet.
