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Als Betreiber einer deutschen Webseite müssen Sie nicht zwangsweise eine .de-Domain bei der DENIC beantragen, aber es würde ungemein helfen. Bei vielen Suchmaschinen lässt sich einstellen, ob das Ergebnis nur aus Deutschland oder aus dem Rest der Welt kommen soll. Mit der Endung .cc finden Sie vielleicht noch einen tollen, freien Namen, aber die Kokos- / Keeling-Inseln liegen bei Australien und werden daher auch von den Suchmaschinen nicht sofort als Deutsch eingestuft. Wenn schon international, dann .com, .net, .eu oder .info. Akzeptiert werden inzwischen auch .org, .biz oder .tv (steht für Fernsehen - eigentlich Tuvalu, ein Inselstaat im Südpazifik).
Da in vielen Domain-Endungen (Top-Level-Domains) bereits die begehrten Namen vergeben sind, kommen nach und nach Drittanbieter, wie etwa die englische Firma CentralNIC, auf den Markt. Dort bietet man für teures Geld sogenannte Third-Level-Domains an, etwa in Form von .de.com, .web.com oder .eu.com. In den Suchmaschinen werden diese neuen Domains angeblich wie vollwertige .com-Domains gewertet. Nach längerem testen kann ich sagen: Lasst besser die Finger davon!
Google vergibt trotz zahlreicher Versuche in alle Richtungen nur mit einigen Tricks PageRank™ für diese Art von Domains.
Ein Liste aller derzeit erhältlichen Top-Level-Domain-Endungen finden Sie auf den Seiten der obersten Registry IANA.ORG:
Dort finden Sie im Bereich ccTLDs Länder-Domains, wie etwa .de, .at, .ch, etc. und im Bereich gTLDs die generischen Domains, wie etwa .com, .net, .edu, etc..
Von kostenlosen Domains, wie etwa .de.vu (Insel Vanuatu, Südpazifik) oder ähnlichem rate ich Ihnen prinzipiell ab, da diese fast immer mit unerwünschten Nebenwirkungen aufwarten. So poppen beim Besuch dieser Seiten dann plötzlich fremde Werbebanner auf, wodurch sich solche kostenlose Dienste finanzieren. Professionelle Seiten sehen anders aus!
Abbildung: Einfach drauf Klicken und mehr erfahren. - (Stand Juni 2006)